Sicher auf dem Schulweg

Die Aufgabe der Arbeitsgruppe Schulwegsicherung besteht einerseits darin Fragen zum Thema Schulweg zu klären, andererseits nehmen wir Beobachtungen sowie Rückmeldungen und Hinweise von Eltern entgegen. So erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ittigen Vorkehrungen für die Erhöhung der Schulwegsicherheit. Viele Massnahmen konnten bisher schon realisiert werden, an anderen gilt es dran zu bleiben

Erfahrungsgemäss entstehen besonders bei Eltern von Kindergartenkindern Fragen zum Thema Schulwegsicherheit. Informationen und Tipps dazu hat der Elternrat in einer Broschüre zusammengefasst. Diese wird an die Eltern aller Kinder verteilt, welche jeweils im August neu in den Kindergarten eintreten.

Ittigen ist von einem hohen Verkehrsaufkommen betroffen und nach wie vor ist Aufmerksamkeit seitens aller Verkehrsteilnehmer der sicherste Wert im Verkehrsdschungel. Lernen Sie mit Ihren Kindern frühzeitig, sich im Verkehr richtig zu verhalten und zurechtzufinden. Wir Erwachsene sind dabei stets in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen.

FAQ’s zum Thema Schulweg

Warum wird an den Fussgängerstreifen kein Lotsendienst für die Schüler organisiert?

Als Eltern wünscht man sich für sein Kind grösstmögliche Sicherheit auf dem Schulweg. Daher wird die Frage, weshalb kein Lotsendienst an Fussgängerstreifen über verkehrsreiche Strassen, Kreisel, Bahnübergängen, auf Feldwegen und über Eisenbahnbrücken in Ittigen vorhanden ist, regelmässig gestellt. In Ittigen existieren nicht nur ein, sondern mehrere schwierige Verkehrsknotenpunkte, die man mit Lotsen begleiten sollte. Da die Gemeinde Ittigen kein Budget für einen professionellen Lotsendienst bewilligt hat, müsste man fünf Mal pro Woche morgens und mittags und drei Mal pro Woche auch nachmittags und abends für mehrere Stellen Freiwillige aufbieten können, die während der Schulzeit zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter den Kindern über die Strasse helfen würden. Leider hat sich gezeigt, dass sich für diese Aufgabe bei weitem nicht genügend Freiwillige melden. Somit muss die Begleitung der Kindergarten- und Schulkinder privat organisiert werden. Wie man Schulwegbegleitungen oder einen Pedibus organisiert, lesen Sie unter der Frage 4 und 5.

Wie lauten die Vortrittsregeln in einer Tempo 30-er Zonen?

In den Tempo-30-Zonen gelten folgende Verkehrsregeln:

  • Höchstgeschwindigkeit 30km/h
  • Fahrzeuge haben Vortritt
  • Es gilt Rechtsvortritt (Ausnahme: andere Markierungen oder Signalisationen)

Fussgänger haben also keinen Vortritt gegenüber Fahrzeugen. In den Tempo-30-Zonen befinden sich  keine Fussgängerstreifen (Ausnahmefälle: vor Schulen und Heimen). Die Strasse darf überall überquert werden, ausser es befindet sich ein Fussgängerstreifen näher als 50 Meter. Weitere Informationen zu den Tempo-30-Zonen finden sie im Flyer der Gemeinde.

Wann tragen die Ittiger SchülerInnen Leuchtwesten auf dem Schulweg?

Die Kindergärteler tragen die Leuchtwesten während dem ganzen Schuljahr.

Die SchülerInnen der ersten bis sechsten Klasse tragen die Leuchtwesten im Winterhalbjahr. Sie werden nach den Herbstferien durch die KlassenlehrerInnen verteilt und vor den Frühlingsferien wieder eingesammelt.

Wie können Schulwegbegleitungen organisiert werden?

Schulwegbegleitungen werden meistens im Quartier oder unter Nachbarn organisiert. Eine Begleitperson läuft mit ca. 2 – 5 Kindern vom Quartier (Vereinbarung eines Treffpunkts) bis zur Schule und wieder nach Hause. Die beteiligten Erwachsenen wechseln sich dabei ab. Das Ganze wird unter den beteiligten Parteien geregelt, sei dies mit einem Einsatzplan, Telefonlisten, whatsapp Gruppe, etc.

Was ist ein Pedibus?

Ein Pedibus funktioniert wie ein normaler Bus, einfach zu Fuss….

Mit dem Pedibus gehen Kinder gemeinsam zu Fuss zur Schule, von einem Erwachsenen geführt. Die Route, Haltestellen und Fahrpläne werden von den Eltern festgelegt. Alle Eltern, die ihr Kind in den Pedibus eingeschrieben haben, begleiten den Pedibus selbst ein- oder zweimal pro Woche. Die Kinder werden vom Pedibus an einer Haltestelle abgeholt und gehen so gemeinsam mit ihren Freunden zur Schule. Nach der Schule bringt der Pedibus die Kinder wieder nach Hause.

http://www.schulwege.ch/pedibus

Der Elternabend zu Beginn des neuen Schuljahres ist eine gute Plattform um Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Eltern punkto Schulweg abzusprechen.

Leuchtwesten

Es ist wieder soweit. Der Herbst ist da und die Tage werden kürzer. Reflektierende helle Kleidung verbessert die Sichtbarkeit von Fussgängern und anderen Verkehrsteilnehmern  erheblich und hilft so das Unfallrisiko zu senken. Daher erhalten die Schülerinnen und Schüler  von der 1. bis zur 6. Klasse jeweils nach den Herbstferien ihre Leuchtwesten. Diese tragen sie nun täglich bis zu den Frühlingsferien auf dem Schulweg.

Die Kindergartenkinder tragen die Leuchtwesten während dem ganzen Schuljahr.

Sicher im Sattel

Pro Velo Bern führt auch dieses Jahr Velofahrkurse für Kinder und Erwachsene durch. Die Kurse finden in Bern und Umgebung statt und werden von April bis September 2018 durchgeführt. Kinder ab 6 Jahren können in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Die Kurse dauern jeweils drei Stunden und werden in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Es werden auch E-Bike-Kurse für Erwachsene und Jugendliche veranstaltet.
Anmeldung und Informationen unter: www.velokurs.ch

Links

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Schulwegsicherheit und Verkehrssicherheit:
www.zu-fuss-zur-schule.ch
www.pedibus.ch
www.verkehrsclub.ch
www.bfu.ch
Artikel Bernerzeitung